Hier können Sie

ONLINE SPENDEN

Adresse

Hospiz Konstanz e.V.
Talgartenstraße 2
78462 Konstanz

Telefon

+49(0)7531/69138-0

Filmreihe Über(s) Leben

Mit der Filmreihe Über(s) Leben zeigen wir Filme, die Einblick in die Welt von Kindern und Jugendlichen geben, die sich mit den Themen schwere Krankheit, Abschiednehmen, Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen müssen.

Film: Multiple Schicksale
Sonntag, 08.10.2017, 11.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Basierend auf den Erfahrungen mit seiner eigenen Mutter, die seit 14 Jahren an «Multiple Sklerose» leidet, hat sich der Regisseur Jann Kessler die Suche nach anderen Menschen mit dieser Krankheit begeben. Nach aufwändigen Recherchearbeiten und dem persönlichen Kennenlernen von 15 Menschen mit MS ist die Entscheidung gefallen, einen Film über einen Teil dieser Schicksale zu drehen. Schlussendlich erzählen im Film sieben Personen auf sehr eindrückliche und offene Weise, wie sie mit der MS, aber auch mit sich und ihrem Leben umgehen. Trotz den manchmal massiven Einschränkungen können diese Menschen ihr Leben zeitweise genießen und es sehr intensiv erleben. Jedoch ist dies nicht einfach, was die gezeigte Auseinandersetzung mit Suizidgedanken und der eigenen Endlichkeit verdeutlicht. Insbesondere als sich einer der Protagonisten dazu entschließt, mithilfe einer Sterbehilfeorganisation aus dem Leben zu schreiten, weitet sich der Fokus auch auf das nahe Umfeld der MS-betroffenen Person.
Im Film verarbeitet Kessler zudem die Erfahrungen mit seiner Mutter. Er versucht zu verstehen, wieso seine Mutter diesen Weg des Verdrängens der Krankheit gegangen ist und probiert, ihre Entscheidungen im Nachhinein zu akzeptieren. Während den Dreharbeiten beginnt er, seine Mutter häufiger im Pflegeheim zu besuchen und ihr Geschichten vorzulesen, was dazu führt, dass Hesses ‚Siddhartha’ ebenfalls Teil des Filmes wird. Immer häufiger filmt er bei diesen Besuchen auch, obwohl sie nicht mehr willentlich den Aufnahmen zustimmen kann. Entstanden ist ein vielschichtiger Film, der vor den schwierigen Fragen ebenso wenig zurückweicht wie vor den schönen Momenten des Lebens.

Jann Kessler über seinen Film: „Trotz anfänglicher Zweifel; Ja, meine eigene Geschichte soll Teil des Filmes werden! Dadurch erhält der Film einen roten Faden, einen Rahmen, es ermöglicht dem Betrachter einen tieferen Einblick. Es sollte kein Film über die allgemeine MS, sondern über einige Menschen mit dieser Krankheit geben. Den Personen Platz lassen, Vertrauen gewinnen, den Versuch wagen, möglichst in die Tiefe zu kommen. Die medizinische Seite der MS soll komplett weggelassen werden.“

CH 2015; Regie: Jann Kessler; Dokumentarfilm; FSK: 12; Länge: 85 Min.; Dolby Digital



FILMREIHE Archiv der Vorführungen:

Film: Und morgen Mittag bin ich tot
Freitag, 28.04.2017, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Die 22-jährige Lea ist unheilbar an Mukoviszidose erkrankt. Die einzige Möglichkeit, ihr Leben bis ans Ende selbst zu bestimmen, sieht Lea in einer Reise in die Schweiz und der dort möglichen Inanspruchnahme von Sterbehilfe. Leas Entschluss steht fest: Per SMS ruft sie ihre Schwester Rita, die Oma Maria und ihre Mutter Hannah zu sich nach Zürich, um ihren Geburts- und Todestag im Kreis der Familie zu verbringen. Auch Leas früherer Geliebter Heiner erfährt von Leas Plänen und begibt sich nach Zürich. Zudem lernt Lea in dem Hotel, in dem sie unterkommt, auch noch den vom Tod der Mutter traumatisierten Moritz kennen. Doch in Zürich prallen Welten aufeinander, denn Leas Mutter ist überhaupt nicht bereit, das Leben ihrer Tochter kampflos aufzugeben. Und auch Rita und Heiner versuchen, Lea zu einer inneren Umkehr zu bewegen. Doch vergeblich. Während Lea versucht, den richtigen Weg aus dem Leben zu finden, muss die Familie lernen, ihre Entscheidung anzunehmen.

Auszeichnungen:
Hauptdarstellerin Liv Lisa Fries wurde für »Und morgen Mittag bin ich tot« mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Preis als beste Nachwuchsdarstellerin beim Festival Max-Ophüls-Preis 2014 ausgezeichnet. Zum Ensemble des Films gehören außerdem Lena Stolze, Sophie Rogall, Kerstin de Ahna, Johannes Zirner, Max Hegewald und Bibiana Beglau (Quelle: www.swr.de).

D 2013; Regie: Frederik Steiner; mit Liv Lisa Fries, Sophie Rogall, Lena Stolze,
Kerstin de Ahna, Johannes Zirner, Max Hegewald u.a.; FSK: 12; Länge: 98 Min.; CinemaScope; Dolby Digital


Film: The Tree
Donnerstag, 03.11.2016, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters teilt die achtjährige Simone ein kostbares Geheimnis mit ihrer Mutter Dawn. Das Mädchen ist überzeugt, dass ihr Vater in dem mächtigen Feigenbaum vor ihrem Haus weiter über die Familie wacht, dass er ihr auf magische Weise durch die raschelnden Blätter zuflüstert. Als sich zwischen Dawn und ihrem neuen Arbeitgeber George eine wachsende Nähe entwickelt, verbringt das Mädchen immer mehr Zeit hoch oben in den Ästen. Und es scheint, als würde sich der Baum mit der eifersüchtigen Simone solidarisieren. Bald kommt es zu einer Kraftprobe zwischen Mensch und Natur, zwischen Mutter und Tochter.
In der Verfilmung von Judy Pascoes Bestseller fängt die französische Regisseurin Julie Bertucelli auf beeindruckende Weise die ebenso archaische wie magische, bedrohliche und beschützende Kraft der australischen Natur ein. Eine Geschichte über Liebe und Tod, Trauer und Träume, Traurigkeit und Glück, erzählt mit der Wucht eines antiken Dramas und der Magie großer Gefühle, getragen von einer großartigen Charlotte Gainsbourg.

F/AUS/D/I 2010; Regie: Julie Bertuccelli; mit Charlotte Gainsbourg, Marton Csokas, Morgana Davies, Christian Byers u.a.; FSK: 6; Länge: 92 Min.; CinemaScope; Dolby Digital

Offizielle Filmhomepage

 

Film: Der letzte schöne Tag
Donnerstag, 22.09.2016, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Es ist das letzte Mal, dass sie Sybilles Stimme hören, doch das können Lars Langhoff und die beiden Kinder Maike und Piet nicht ahnen. Für sie ist es jeweils nur ein ganz normales Telefonat. Und so reagiert die zwölfjährige Maike mit gewohnt pubertärem Trotz auf den Anruf ihrer Mutter. Auch Lars und der sechsjährige Piet sind nicht ganz bei der Sache, als sie mit Sybille telefonieren. Später werden sie ein schlechtes Gewissen haben, doch was geschehen ist, kann nicht mehr gut gemacht werden. Sybille Langhoff, 40-jährige Anästhesistin, zweifache Mutter und Ehefrau, hat sich das Leben genommen. Für ihre Familie indes muss das Leben weiter gehen, die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge. Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für eine emotionale Gemengelage, auf die niemand vorbereitet ist. Hätte er, Lars, nicht merken müssen, dass sich die Depression seiner Frau verschlimmert hat? Hätte sie, Maike, nicht freundlicher zu ihrer Mutter sein müssen? Und wie lange kann man vor Piet geheim halten, dass seine Mutter Selbstmord begangen hat?

D 2011; Regie: Johannes Fabrick; mit Wotan Wilke Möhring, Julia Koschitz, Matilda Merkel, Nick Schuck, Lavinia Wilson u.a.; FSK: 12; Länge: 90 Min.; Filmtext & Foto: Das Erste

Hier Pressemeldung zum Film lesen


Ich und Earl und das MädchenFilm: Ich und Earl und das Mädchen
Dienstag, 15.03.2016, 19.30
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
ICH & EARL & DAS MÄDCHEN, Gewinner des Großen Preises der Jury und des Publikumspreises beim Sundance Film Festival 2015, erzählt mit einzigartigem Humor die bewegende Geschichte von Greg, der sein letztes Schuljahr möglichst unauffällig durchziehen will und sogar Freundschaften meidet, nur um das soziale Minenfeld, genannt Teenagerzeit, einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Er geht sogar so weit, seinen besten Freund Earl, mit dem er Kurzfilmparodien von Filmklassikern dreht, als Arbeitskollegen vorzustellen. Bis Gregs Mutter darauf besteht, dass er Zeit mit Rachel verbringt, einem Mädchen aus seiner Klasse, bei dem Leukämie diagnostiziert wurde, und er feststellen muss, wie wertvoll echte Freundschaft sein kann.

2013 überraschte Jesse Andrews’ nachdenklich stimmender und bewegender Jugendroman ‚Ich und Earl und das sterbende Mädchen’ die Leser mit einer wirklich modernen Geschichte übers Erwachsenwerden, voller kluger Dialoge und mit ausgezeichnet herausgearbeiteten Charakteren.

Jetzt hat Regisseur Alfonso Gomez-Rejon den schrägen Humor des Buchs, dessen außergewöhnliche Sensibilität und sein ungewöhnliches Weltbild in einem Spielfilm zu neuem Leben erweckt. Er zeigt den Weg eines jungen Mannes zum Erwachsenen, während er lernt, was es heißt, wirklich selbstlos zu handeln.

(ME & EARL & THE DYING GIRL) USA 2015; Regie: Alfonso Gomez-Rejon; mit Nick Offerman, Molly Shannon, Jon Bernthal, Connie Britton u.a.; FSK: 6; CinemaScope; Länge: 105 Min.; Dolby Digital

Offizielle Filmhomepage


Flyer Benefizkonzert 10.11.15

Film: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Mittwoch 12. Januar 2016, 19.30
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro

Mit der Reihe Über(s) Leben zeigen wir Filme, die Einblick in die Welt von Kindern und Jugendlichen geben, die sich mit den Themen schwere Krankheit, Abschiednehmen, Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen müssen.

Den Auftakt macht am 12. Januar der Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von John Green.

Zum Film:
Hazel und Gus sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern.
Der Film basiert auf der vielfach ausgezeichneten Literatur-Vorlage des US-Autors John Green. Der Bestseller wurde u.a. 2013 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Ein tiefgründiger, emotionaler und zugleich frecher Film, der ans Herz geht und Mut macht dem Schicksal zu trotzen.

(THE FAULT IN OUR STARS) USA 2014; Regie: Josh Boone; mit Shailene Woodley, Ansel Elgort, Nat Wolff, Laura Dern, Sam Trammel, Willem Dafoe u.a.; FSK: 6; Länge: 126 Min.; Dolby Digital

Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich bitte bei uns!